Kirks Missionsbericht Nr. 1 — Einleitung. Mein Name ist Kirk — oder genauer gesagt Xyphor Venthax, aber das können die Erdlinge ohnehin nicht aussprechen. Ich bin ein Alien vom Planeten Varlor, der sich in einen Menschen verwandelt hat, um die Menschheit zu studieren. Und was ich dabei erlebt habe, ist in dem Roman „Alien im Wunderland“ von Thomas Tausend festgehalten: eine Geschichte über Kulturschock, Currywurst und die erstaunliche Erkenntnis, dass die verwirrendste Spezies der Galaxis gleichzeitig die liebenswerteste ist.
Worum geht es im Roman „Alien im Wunderland“?
„Alien im Wunderland“ erzählt die Geschichte von Xyphor Venthax — kurz Xy — einem Außerirdischen vom Planeten Varlor, der aus persönlichen Gründen, die tief in seiner Vergangenheit auf Varlor wurzeln, eine geheime Forschungsmission zur Erde antritt. Dafür wird sein gesamter Körper mithilfe von Nanotechnologie Zelle für Zelle in einen menschlichen Körper verwandelt. Auf dem Weg dorthin kommt er allerdings vom Kurs ab und landet im Edersee in Nordhessen.
Dort wird er von Oma Gerda aufgenommen — einer herzensguten, hessisch sprechenden älteren Dame, die den vermeintlichen Touristen aus Hawaii bei sich wohnen lässt. Unter dem Pseudonym Kirk — das er sich selbst gegeben hat — beginnt er von Frankfurt aus, die Menschheit zu erforschen: Er entdeckt Pizza und Döner, wird Straßenkünstler als lebende Statue und gerät in Situationen, die seine gesamte Mission auf die Probe stellen.

Wie Xy in seinen Missionsberichten feststellt: „Die Menschheit ist die einzige bekannte Spezies, die ihre Nahrung würzt, ihre Toten in Kisten vergräbt und einem Mann in einem roten Anzug Geschenke zuschreibt, die eindeutig aus Fabriken stammen.“
Die Kirk-Perspektive: Warum alles aus Alien-Sicht erzählt wird
Das Besondere an „Alien im Wunderland“ ist die konsequente Ich-Perspektive: Der gesamte Roman wird aus Xys Sicht erzählt. Für ihn ist alles neu — Kleidung, Geld, Bier, Küssen, Religion, Fernsehen, das Internet. Was für uns selbstverständlich ist, wird durch seine Augen plötzlich absurd, komisch und manchmal überraschend berührend.
Kirk beschreibt Pizza als „flache Scheibe aus Teig, belegt mit roter Fruchtpaste und geschmolzenem Tiermilch-Feststoff“. Trinkgeld ist für ihn ein unerklärliches Phänomen: Warum bezahlt man freiwillig mehr als den vereinbarten Preis? Und die Tatsache, dass Erdlinge über viertausend verschiedene Religionen pflegen, von denen jede die einzig wahre sein will, bringt seinen varlorianischen Verstand an seine Grenzen.
Aber Xy ist kein zynischer Beobachter. Im Gegenteil: Mit jedem Kapitel wächst seine Zuneigung zur Menschheit. Er findet Freunde, entdeckt die Liebe und erkennt, dass das chaotische Erdenleben deutlich unterhaltsamer ist als das geordnete Dasein auf seinem Heimatplaneten.

Die wichtigsten Figuren in „Alien im Wunderland“
Xy alias Kirk (Xyphor Venthax) — Ein Alien vom Planeten Varlor, der sich in einen überdurchschnittlich attraktiven Menschen verwandeln ließ. Auf der Erde legt er sich das Pseudonym Kirk zu — inspiriert von Captain Kirk aus Star Trek, den er bewundert. Als er Oma Gerda seinen Erdennamen verrät, denkt diese allerdings sofort an Kirk Douglas. Xy korrigiert sie nicht. Auf der Erde arbeitet er als Straßenkünstler (lebende Statue) und versucht, die Menschheit zu verstehen.
Oma Gerda Rauschenberg — Kirks hessische Gastgeberin, die ihn ohne viele Fragen aufnimmt und mit Frankfurter Küche versorgt. Ihre Sprüche im hessischen Dialekt — „Dademit isch aach e Uffgaab habb!“ — sind legendär. Sie ist Xys Anker in der menschlichen Welt.
Sylvia — Oma Gerdas Nichte, die in Kirks Leben eine besondere Rolle spielt. Zwischen den beiden entwickelt sich eine Verbindung, die das Potenzial hat, alles zu verändern — und die den Roman um einige seiner stärksten und überraschendsten Szenen bereichert.
Gwenfor — Xys ehemaliger Companion auf Varlor. Die beiden verbindet eine komplizierte Vergangenheit in einer Spezies ohne Geschlechter. Was genau zwischen ihnen vorgefallen ist und welche Rolle Gwenfor noch spielen wird, gehört zu den Überraschungen, die der Roman bereithält.
Für wen ist „Alien im Wunderland“ das Richtige?
Laut Thomas Tausend richtet sich der Roman an alle, die gerne lachen und gleichzeitig zum Nachdenken angeregt werden möchten. Besonders gut kommt „Alien im Wunderland“ bei folgenden Lesern an:
Fans von Douglas Adams und „Per Anhalter durch die Galaxis“: Wer den britischen Humor von Adams mag, wird Kirks trockene Beobachtungen lieben. Der Roman wird im Text sogar als „recht erfolgreicher Science-Fiction Roman“ referenziert — ein augenzwinkernder Gruß an das große Vorbild.
Menschen, die den Alltag mit anderen Augen sehen wollen: Xy macht das Vertraute fremd und das Fremde vertraut. Nach der Lektüre sieht man Pizza, Staus und Weihnachten nie wieder ganz gleich.
Geschenk-Suchende: Der Roman eignet sich hervorragend als Geschenk — er ist leicht zugänglich, universell komisch und hinterlässt das Gefühl, die eigene Spezies ein bisschen besser zu verstehen.
Frankfurt, Edersee und Hessen: Der regionale Bezug
„Alien im Wunderland“ spielt fast ausschließlich in und um Frankfurt am Main. Kirk erkundet die Innenstadt, entdeckt die kulinarische Vielfalt der Stadt und stürzt sich in das Frankfurter Stadtleben — von bunten Volksfesten bis hin zu unerwarteten kulturellen Begegnungen.
Der Edersee in Nordhessen spielt eine besondere Rolle: Dort hat Xys Ankunft auf der Erde Spuren hinterlassen, die noch für einige turbulente Überraschungen sorgen werden. Was genau am Edersee passiert, gehört zu den komischsten und spannendsten Passagen des Romans.
Und dann ist da natürlich Oma Gerdas unnachahmlicher hessischer Dialekt, der den Roman mit regionalem Charme durchzieht: „Na ihr zwaa? Ihr habbt wohl e schee Nacht gehabbt, gell?“
Themen des Romans: Mehr als nur Humor
Hinter dem Humor steckt in „Alien im Wunderland“ auch Tiefgang. Der Roman behandelt — immer aus Xys liebevoll-verwunderter Perspektive — Themen wie:
Identität und Zugehörigkeit: Xy ist buchstäblich kein Mensch, fühlt sich aber zunehmend als einer. Die Frage, was uns zu dem macht, was wir sind, zieht sich durch den gesamten Roman.
Kulturelle Eigenarten: Vom deutschen Bierkonsum über Trinkgeld bis zur Kirchensteuer — Kirk hinterfragt Dinge, die wir für selbstverständlich halten.

Liebe über Grenzen hinweg: Kann man jemanden lieben, der buchstäblich von einem anderen Stern kommt? Diese Frage stellt der Roman auf eine Weise, die sowohl komisch als auch überraschend berührend ist.
Gesellschaftskritik mit Augenzwinkern: Klimawandel, Medienkonsum, Religionskonflikte — Xy benennt die Absurditäten unserer Gesellschaft, ohne zu predigen. Sein Blick von außen macht Kritik erträglich, weil sie von jemandem kommt, der die Menschheit trotz allem ins Herz geschlossen hat.
„Ich habe in wenigen Monaten auf der Erde mehr erlebt, als in den 80 Orban, die ich auf Varlor verbracht habe. Dieses Chaos ist deutlich unterhaltsamer als das geordnete Leben auf meinem Heimatplaneten.“
Neugierig geworden? Die vollständigen Missionsberichte von Xy alias Kirk gibt es in „Alien im Wunderland“ — dem humorvollen Roman von Thomas Tausend. Auch als Einstieg empfohlen: Was würde ein Alien über Menschen denken?
Häufig gestellte Fragen
Was ist „Alien im Wunderland“ für ein Roman?
„Alien im Wunderland“ ist ein humorvoller Science-Fiction-Roman von Thomas Tausend, in dem ein Außerirdischer namens Xyphor Venthax — der sich auf der Erde Kirk nennt — undercover auf der Erde lebt und die Eigenarten der Menschheit in satirischen Missionsberichten dokumentiert. Der Roman verbindet Humor mit Gesellschaftskritik und spielt hauptsächlich in Frankfurt am Main.
Wer hat „Alien im Wunderland“ geschrieben?
„Alien im Wunderland“ wurde von Thomas Tausend geschrieben. Der Roman ist auf Deutsch erschienen und erzählt die gesamte Geschichte konsequent aus der Ich-Perspektive des Alien-Protagonisten Xy. Eine Fortsetzung ist laut dem Nachwort des Romans in Planung.
Ist „Alien im Wunderland“ ähnlich wie „Per Anhalter durch die Galaxis“?
Fans von Douglas Adams‘ „Per Anhalter durch die Galaxis“ werden „Alien im Wunderland“ mögen, da beide Romane Science-Fiction mit satirischem Humor verbinden. Der zentrale Unterschied: Während Adams‘ Geschichte durch die Galaxis führt, spielt „Alien im Wunderland“ komplett auf der Erde und betrachtet unseren Alltag aus der Perspektive eines Außerirdischen, der sich in einen Menschen verwandelt hat.
Wo kann man „Alien im Wunderland“ kaufen?
Der Roman „Alien im Wunderland“ von Thomas Tausend ist als Taschenbuch und E-Book erhältlich. Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten gibt es auf der offiziellen Seite unter buecher.tausend.net.
Gibt es eine Fortsetzung von „Alien im Wunderland“?
Laut dem Nachwort von Thomas Tausend ist eine Fortsetzung von „Alien im Wunderland“ geplant. Am Ende des ersten Romans wird klar, dass Xys Geschichte noch lange nicht zu Ende ist — das Ende hält eine Überraschung bereit, die alles verändert und den Stoff für den zweiten Teil bereits anlegt.
